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Wird sich die Schweiz für Julian Assange einsetzen?


Die Frau von Wikileaks-Gründer Julian Assange, Stella Moris-Assange hat in Genf an die Schweiz appelliert, sich für eine Freilassung von Julian Assange einzusetzen. Im droht nach mehr als vier Jahren Haft im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, dem britischen Guantánamo, die Auslieferung in die USA und damit bis zu 175 Jahre Haft.


Moris-Assange bezeichnete ihren Mann als «Geisel». Seinen gesundheitlichen Zustand beschrieb sie als schlecht. Er habe nichts getan, ausser wahre Informationen über Kriegsverbrechen und Folter zu veröffentlichen.


Durch Whistleblower wurden Assange, dem Gründe der Enthüllungsplattform Wikileaks, Informationen über Kriegsverbrechen in Afghanistan und dem Irak zugespielt. Traurige Berühmtheit hat das Video Collateral Murder erlangt, in dem zu sehen ist, wie US-Soldaten von einem Hubschrauber aus Zivilisten jagen und in einem Blutrausch töten. Julian hat diese Verbrechen nicht begangen, er hat sie lediglich an die Öffentlichkeit gebracht. Wir hoffen, die Schweizer Regierung setzt sich für Assange Freilassung ein und gewährt im Asyl. Es wäre ein wahres Zeichen der Neutralität. Am Festival im November 2023 werden wir den Film "Ithaka" zeigen und darüber diskutieren, wie wir uns weiter für Julian Assange einsetzen können. Es bleibt zu hoffen, dass er bis dahin nicht in die USA ausgeliefert wurde.

Stella Moris-Assange am Presseclub am 10. Juli 2023: https://pressclub.ch/julian-assange-the-last-chance-appeal/?lang=en



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